FeaturedBildungssystem – Quo vadis

Nach zwei Anstellungen als Vertretungslehrer an Bildungseinrichtungen steht zum Ende meiner Tätigkeit an einer Gesamtschule zunächst ein großes Bedauern für die Schülerinnen und Schüler im Raum, die sich nicht nur aufgrund der Covid-19 Folgen sondern in erster Linie wegen einer komplett selbstreferenzierten Verwaltung und einer zunehmend hilflosen Politik Sorgen machen müssen.

Meine letzte Beschäftigung war die Beaufsichtigung einer Bibliothek, die bis vor wenigen Wochen nicht einmal Regale in der Einrichtung hatte und mit mäßigem Interesse als Oberstufenaufenthaltsraum bzw. Lernzentrum genutzt wurde. Somit gab es genügend Zeit für Gespräche mit Schülerinnen und Schülern und – man glaubt es kaum – auch mit 4 Kolleginnen und Kollegen, die beim Passieren des exponierten Eingangs von Zeit zu Zeit verweilten um ein paar Worte zu wechseln.

Die hier gemachten Erfahrungen werde ich in einem ausführlicheren BLOG festhalten und als Denkanstoß in meinem Netzwerk teilen.

Dies bin ich als Vater dreier Söhne und Journalist dieser Generation schuldig und soll den Weggefährten, Mitstreitern oder den querulatorischen Kolleginnen und Kollegen ein Stolperstein oder Impuls sein. Zumindest ist es ein Resümee der gemachten Erfahrung und ich würde mich freuen mit actio auch eine reactio zu schaffen.

Ich wünsche allen eine erholsame Ferienzeit und den Mut neugierig und fordernd zu bleiben

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